Der Labradoodle

Kreuzung aus Labrador und Pudel

Labradoodle mit Halstuch im Schnee - © stock.adobe.com / Fotoliesl / #149952871

Der Labradoodle ist ein mittelgroßer Hund mit einer Schulterhöhe von circa 60 cm und einem Gewicht von etwa 30 kg. Er hat ein kurzes, üppiges und leicht lockiges Fell in verschiedenen Farben von hellem Beige bis Tiefschwarz. Es handelt sich um einen gelehrigen, freundlichen und anhänglichen Hund, der sich gut als Assistenz- und Therapiehund eignet.

Süßer Labradoodle Welpe mit Spielzeug - © CC0 - Pixabay - joshborup
Züchtung aus den 80er Jahren.

Geschichte und Herkunft des Labradoodle

Der Labradoodle ist genau genommen keine anerkannte Hunderasse, sondern entstand aus einer Kreuzung zwischen Pudel und Labrador. Begonnen wurde mit dieser Züchtung in den 80er Jahren in Australien. Ziel ist es dabei wohl gewesen, die erwünschten Eigenschaften beider Rassen in einem Individuum zu vereinen - etwa die große Menschenfreundlichkeit des Labradors gepaart mit der Intelligenz des Pudels.
 
Labradoodle auf Wiede mit Leine - © CC0 - Pixabay - litthouse
Welches Futter benötigt ein Labradoodle?

Die Haltung und Pflege eines Labradoodle

Die Pflege des Labradoodles ist relativ einfach, da er wenig haart und nur hin und wieder gebürstet werden muss. Die lebhaften Hunde wollen jedoch geistig beschäftigt werden und brauchen wie jeder andere Hund ausreichend Auslauf. Bei der Fütterung sind keine Besonderheiten zu beachten. Ein frisches, nährstoffreiches Futter ist für jeden Hund anzuraten.
Brauner Labradoodle am Strand - © CC0 - Pixabay - Kaz
Der Labradoodle ist im Allgemeinen sehr unkompliziert.

Wohin und zu wem passt ein Labradoodle?

Der Labradoodle ist ein aufgeschlossener und menschenfreundlicher Hund. Daher kann er problemlos in jeder Umgebung gehalten werden. Im Allgemeinen sind Labradoodles verträglich, unkompliziert und kommen mit Kindern und anderen Haustieren gut aus. Sie eignen sich daher sowohl als Familienhunde als auch als Hunde für Singles. Die Erziehung ist relativ einfach, macht sich jedoch nicht von allein. Wichtig ist immer die Bereitschaft, Zeit mit dem Hund zu verbringen.
Springender kleiner Labradoodle - © CC0 -  Pixabay - Karen1219
Einige typische Krankheiten von Pudel und Labrador.

Typische Probleme und Krankheiten des Labradoodle

Man sagt Mischlingen nach, robuster zu sein als reinrassige Hunde. Doch das stimmt leider nicht unbedingt. Es kann durchaus auch sein, dass der Hund die Schwierigkeiten beider Rassen mitbringt. Das können beim Labradoodle also alle typischen Krankheiten von Pudel und Labrador sein. Zu nennen wäre hier beispielsweise die Hüftgelenksdysplasie, ferner die Ellenbogendysplasie und die progressive Retinaatrophie, eine Augenkrankheit. Auch die Patellaluxation, die Epilepsie und der Katarakt gehören zu den rassetypischen Krankheiten.
Charakterlich ist mit einer gewissen Fressgier zu rechnen, wie sie viele Labradore auch mit sich bringen. Hier ist es besonders wichtig, gegenzusteuern, weil der Hund sich mit dem Fressen von ungeeigneten Gegenständen selbst in Gefahr bringt.
 - © CC0 -  Pixabay - litthouse
geeignet für Allergiker?

Besonderheiten des Labradoodles

Angeblich soll der Labradoodle nicht haaren und für Allergiker geeignet sein. Letzteres konnte in Tests jedoch nicht bewiesen werden. Wer also eine Hundeallergie hat, sollte vor dem Kauf die Haare des gewünschten Hundes auf Allergene testen lassen.